Roulette Regeln einfach erklärt: So funktioniert das Spiel im Casino
Viele Spieler verlieren beim Roulette, weil sie ohne System setzen. Roulette Regeln bietet klare Einsatzstrategien, die auf Wahrscheinlichkeiten basieren und die Verlustwahrscheinlichkeit minimieren. Sie lernen, wie Sie Setzfolgen wie das Martingale- oder D’Alembert-System anwenden, um Gewinnchancen systematisch zu nutzen. Die Regeln helfen Ihnen, Risiken zu kontrollieren und diszipliniert zu spielen.
Die Grundlagen des Kugelspiels
Die Grundlagen des Kugelspiels im Roulette basieren auf der physikalischen Wechselwirkung von Kugel, Kessel und Rotor. Nach den Roulette Regeln bestimmen ausschließlich der Aufprallwinkel und die Reibung der Kugel auf den Rauten, in welches Fach sie fällt. Ein entscheidender Faktor ist die Drehzahl des Rotors, die jede Prognose des Kugelfalls beeinflusst. Als Spieler müssen Sie verstehen, dass die Kugel nach Abwurf mehrere Umläufe absolviert, bevor sie durch die Rauten in die gegenläufige Bewegung abgelenkt wird. Die Roulette Regeln fordern zudem, dass der Croupier die Kugel mit ausreichender Kraft wirft, damit sie mindestens drei Mal umläuft – dies ist die Basis für einen gültigen Durchgang im Kugelspiel.

Aufbau des Roulette-Tisches und des Kessels
Der Roulette-Tisch gliedert sich funktional in den Kessel und das Tableau. Der Kesselaufbau bestimmt die physikalische Dynamik des Spiels: Eine rotierende Scheibe mit 37 (europäisch) oder 38 (amerikanisch) nummerierten Fächern wird von einer feststehenden Krone umgeben. Die Anordnung der Zahlen im Kessel folgt einem präzisen, alternierenden Muster. Das Tableau hingegen stellt das Einsatzfeld dar, auf dem die Wettmöglichkeiten abgebildet sind. Der logische Ablauf des Spiels erfolgt in drei Schritten:
- Der Croupier dreht das Rad in eine Richtung und wirft die Kugel entgegengesetzt um den Kesselrand.
- Nach dem Abbremsen fällt die Kugel in ein nummeriertes Fach (Gewinnzahl).
- Die Gewinnzahl wird auf dem Tableau durch einen Marker und eine Ansage bekannt gegeben.
Unterschied zwischen Europäischem und Amerikanischem Rad
Der zentrale Unterschied zwischen Europäischem und Amerikanischem Rad liegt in der Anzahl der Null-Fächer. Das europäische Rouletterad hat eine einzelne Null (0), was 37 Fächer ergibt. Das amerikanische Rad besitzt zusätzlich eine Doppelnull (00), also 38 Fächer. Diese eine Extra-Tasche erhöht den Hausvorteil erheblich von 2,7 % auf 5,26 %. Zudem sind die Fächer beim amerikanischen Rad anders angeordnet, sodass die 00 gegenüber der 0 platziert ist. Für Spieler bedeutet dies: europäisches Roulette bietet bessere Gewinnchancen.
Das europäische Rad hat eine Null (geringerer Hausvorteil), das amerikanische Rad hat Null und Doppelnull (höherer Hausvorteil).
Zahlenanordnung und Farbcodierung verstehen
Das Verständnis der Zahlenanordnung und Farbcodierung ist zentral für die Roulette-Regeln. Das europäische Rad zeigt 37 Fächer, abwechselnd rot und schwarz nummeriert, wobei die Null grün ist. Die Anordnung folgt einer festen Sequenz: Die 1 ist rot, darauf folgt die 2 in Schwarz, danach die 3 in Rot, und so weiter. Diese Farbcodierung bestimmt direkt die Gewinnquoten für einfache Chancen wie Rot/Schwarz oder Pair/Impair. Die präzise Zahlenanordnung definiert zudem die Sektoren für Cheval- oder Transversalen-Wetten, sodass das Erkennen von Nachbarschaften im Kessel die Setzstrategie auf dem Tableau unmittelbar beeinflusst.
Spielablauf von Anfang bis Ende
Der Spielablauf von Anfang bis Ende folgt strengen Roulette Regeln. Zuerst platzierst du deine Chips auf dem Tableau, bevor der Croupier „Nichts geht mehr“ ruft. Dann wirft er die Kugel in die gegenläufig rotierende Scheibe. Sobald die Kugel in einem Fach liegen bleibt, markiert er die Gewinnzahl und das zugehörige Feld auf dem Tableau. Verlorene Einsätze werden eingesammelt, während Gewinne nach der festgelegten Quote ausgezahlt werden.
Erst nach der vollständigen Abrechnung beginnt der nächste Durchlauf mit neuen Einsätzen.
Der Ablauf wiederholt sich exakt gleich, bis du dich entscheidest, den Tisch zu verlassen.
Wie eine Spielrunde abläuft: Setzen bis zur Gewinnauszahlung
Eine Spielrunde beginnt mit der Setzphase, in der du deine Chips auf dem Tableau platzierst. Sobald der Croupier “Rien ne va plus” ruft, sind keine Wetten mehr möglich. Dann stoppt die Kugel in einem nummerierten Fach. Der Croupier markiert die Gewinnzahl und zahlt alle Gewinne aus, bevor er die Chips der Verlierer abräumt. Für den nächsten Durchlauf wiederholt sich dieser Ablauf nahtlos. Bei diesem Setzen bis zur Gewinnauszahlung solltest du darauf achten, rechtzeitig zu setzen.
- Wetten sind nur in der Setzphase erlaubt
- Nach “Rien ne va plus” startet der Kugellauf
- Gewinne werden sofort nach Zahlenansage ausgezahlt
- Verlorene Einsätze werden vor dem nächsten “Setzen bitte” entfernt
Zeitlimits und Ansagen des Croupiers
Der Ablauf am Roulettetisch wird maßgeblich durch Zeitlimits und Ansagen des Croupiers bestimmt. Nach dem Ende der Setzzeit (oft akustisch durch “Nichts geht mehr” signalisiert) nimmt der Croupier keine Jetons mehr an. Er sagt den Gewinn an, markiert die Nummer und zahlt aus. Wichtig: Setzlimit und Setzphase variieren je nach Tischvariante – elektronische Anzeigen oder mündliche Ansagen des Croupiers (z. B. “Faites vos jeux” zum Beginn, “Rien ne va plus” zum Ende) geben den exakten Rahmen vor.
- Der Croupier kündigt die Setzphase mit “Faites vos jeux” an.
- Nach “Rien ne va plus” sind keine Einsätze oder Änderungen mehr erlaubt.
- Ausgezahlte Gewinne werden erst nach Ansage der gefallenen Zahl frei gegeben.
Verbindliche Einsätze nach dem “Rien ne va plus”
Sobald der Croupier „Rien ne va plus“ ansagt, ist der Annahmeschluss für alle Wetten verbindlich. Ab diesem Zeitpunkt dürfen keine Chips mehr gesetzt, verändert oder zurückgezogen werden. Jeder noch so späte Einsatz gilt als ungültig und wird vor dem Kugelwurf vom Tableau entfernt. Dieses strikte Prozedere stellt sicher, dass kein Spieler nachträglich auf den Kugellauf reagieren kann. Verbindliche Einsätze nach dem „Rien ne va plus“ schließen also jede Art von Nachbesserung aus. Annahmeschluss ist unumkehrbar.
Frage: Was passiert mit einem Chip, der erst nach „Rien ne va plus“ auf das Tableau gelegt wird? Dieser Einsatz ist ungültig und wird vom Croupier vor dem Kugelwurf entfernt, bevor er das Spielergebnis auszahlt.
Alle Wettmöglichkeiten im Detail
Im Rahmen der Roulette Regeln umfassen alle Wettmöglichkeiten im Detail sowohl Innen- als auch Außenwetten. Bei den Innenwetten setzen Sie direkt auf eine Zahl (Plein), zwei Zahlen (Cheval) oder einen ganzen Zahlenblock; die Auszahlung ist hier am höchsten. Die Außenwetten wie Rot/Schwarz oder Gerade/Ungerade decken fast die Hälfte des Tableaus ab und bieten geringere, aber häufigere Gewinne. Besonders die Sonderwette “Voisins du Zéro” deckt gezielt die Zahlen um die Null ab, was strategisch klug sein kann. Die Setzchips müssen vor dem Kugelwurf platziert sein, sonst ist die Wette gemäß den Standardregeln ungültig.
Innenwetten: Plein, Cheval, Carré und Transversale

Bei den Innenwetten setzt du direkt auf bestimmte Zahlen. Plein ist der Tipp auf eine einzelne Zahl und zahlt 35:1. Beim Cheval setzt du auf zwei benachbarte Zahlen (17:1). Ein Carré deckt vier Zahlen in einem Block ab (8:1). Die Transversale umfasst drei Zahlen in einer waagerechten Reihe, etwa 25-27 (11:1). So kannst du gezielt auf bestimmte Zahlenkombinationen setzen.

Frage: Was ist der Hauptunterschied zwischen einer Transversale und einem Carré?
Antwort: Die Transversale deckt genau drei Zahlen ab, während ein Carré vier Zahlen in einem Viereck abdeckt.
Außenwetten: Rot/Schwarz, Gerade/Ungerade und Manque/Passe
Bei den einfachen Chancen im Roulette, also Rot/Schwarz, Gerade/Ungerade und Manque/Passe, wetten Sie nicht auf einzelne Zahlen, sondern auf ganze Gruppen. Setzen Sie auf Rot, gewinnen Sie bei allen roten Zahlen, verlieren aber bei Schwarz und der grünen Null. Gleiches gilt für Gerade/Ungerade (Zahlen 1-36) und Manque (1-18) versus Passe (19-36). Jede dieser Außenwetten zahlt 1:1, bietet aber durch die Zero eine leichte Hausvorteils-Pufferung. Entscheidend: Verlieren Sie bei Zero, wird Ihr Einsatz nicht sofort abgeräumt – er wird oft „gesperrt“ und entscheidet sich im nächsten Coup, was eine taktische Nuance darstellt.
Außenwetten wie Rot/Schwarz, Gerade/Ungerade oder Manque/Passe decken fast die Hälfte des Tableaus ab, zahlen 1:1 aus und bieten durch die Sperr-Regel bei Zero eine der faireren Risikostrukturen im Roulette.
Sonderwetten wie Nachbarn, Serien und Orphelins
Nachbarn, Serien und Orphelins erweitern das Roulette-Spiel um strategische Ansätze. Bei Nachbarn setzen Sie auf eine Zahl plus die links und rechts benachbarten Zahlen auf dem Rad – ideal, um Streuungen abzudecken. Serienwetten erfassen dagegen festgelegte “Kessel”-Abschnitte, wie die Serie 5/8, und basieren auf der physischen Anordnung des Rades. Orphelins sind die verwaisten Zahlen, die nicht in den Tiers- oder Voisins-Zonen liegen; sie bieten oft höhere Quoten. Diese Sonderwetten sind im klassischen Roulette zugelassen und steigern Ihre Gewinnchancen durch gezielte Abdeckung des Kessels.
- Nachbarnwetten: eine Zahl plus ihre zwei Rad-Nachbarn pro Seite
- Serienwetten: abgeschlossene Kesselabschnitte mit fester Zahlenkombination
- Orphelins-Wette: die sieben nicht in Tiers/Voisins enthaltenen Zahlen
Auszahlungsquoten und Gewinnberechnung
Im Roulette bestimmen die Regeln direkt, wie viel du gewinnst. Setzt du auf eine einfache Chance wie Rot oder Schwarz, beträgt die Auszahlungsquote 1:1 – du bekommst deinen Einsatz plus den gleichen Betrag. Bei einem Plein-Setzer auf eine einzelne Zahl lockt die Quote von 35:1, was die wahre Wahrscheinlichkeit von 1:37 (europäisches Rad) ignoriert. Die Gewinnberechnung ist simpel: Einsatz multipliziert mit der Quote. Doch die Null frisst immer einen Teil deines erwarteten Gewinns auf, egal wie sicher die Wette wirkt. Ein Tisch mit “La Partage” oder “En Prison” mildert diesen Hausvorteil bei einfachen Chancen und macht die Berechnung etwas fairer.
Wie viel gewinnen Sie bei einfachen Chancen?
Bei einfachen Chancen wie Rot/Schwarz, Gerade/Ungerade oder 1–18/19–36 gewinnen Sie im europäischen Roulette mit einer Auszeichnung im Verhältnis 1:1. Das bedeutet, Sie erhalten Ihren Einsatz zurück plus denselben Betrag als Gewinn. Setzen Sie beispielsweise 10 Euro auf Rot und die Kugel fällt auf Rot, erhalten Sie 20 Euro – Ihren ursprünglichen Einsatz zuzüglich 10 Euro Gewinn. Bei der „La Partage“-Regel wird bei einer Null die Hälfte des Einsatzes zurückerstattet, was den Hausvorteil senkt.
Bei einfachen Chancen beträgt der Gewinn stets die Höhe des Einsatzes (1:1), wobei Sonderregeln wie La Partage den Verlust bei der Null mildern können.
Quoten für Zahlenkombinationen im Überblick
Die Quoten für Zahlenkombinationen im Überblick zeigen die festen Gewinnmultiplikatoren für jede Wettart beim Roulette. Ein Plein (eine einzelne Zahl) wird mit 35:1 ausgezahlt, während eine Kombination aus zwei Zahlen (Cheval) eine Quote von 17:1 bietet. Drei Zahlen (Transversale) erzielen 11:1, vier Zahlen (Carré) 8:1, sechs Zahlen (Transversale Simple) 5:1 und zwölf Zahlen (Dutzend/Kolonne) 2:1. Alle Quoten basieren auf dem festen Verhältnis zur Anzahl der abgedeckten Zahlen im Verhältnis zu den 37 Fächern (einfaches Zero).
Zusammenfassung: Quoten für Zahlenkombinationen sinken proportional mit steigender Abdeckung, von 35:1 (Plein) bis 2:1 (Dutzend).
Der Hausvorteil und warum Zero eine Sonderrolle spielt
Der Hausvorteil im Roulette entsteht fast komplett durch die Zero. Anders als alle anderen Zahlen, die bei einem Treffer ausgezahlt werden, gehört die grüne Null allein dem Casino. Bei 37 Fächern (einfaches Zero) zahlst du für einen einfachen Treffer eigentlich den 36. Teil deines Einsatzes extra. Genau das ist der Clou: Ohne Zero läge die Gewinnchance bei 50:50 – mit ihr kippt die Waage dauerhaft zu Gunsten der Bank. Deshalb spielt Zero eine Sonderrolle: Sie bricht jede einfache Wahrscheinlichkeitsrechnung und sichert dem Casino seinen fixen Gewinnanteil.
- Setzt du auf einfache Chancen (Rot/Schwarz) und die Zero fällt, verlierst du die Hälfte deines Einsatzes oder die ganze Runde – je nach Tischregel.
- Bei Plein-Wetten auf eine einzelne Zahl erhältst du das 35-Fache, obwohl die echte Chance 1:37 beträgt – eine Direktzahlung fürs Casino.
Wichtige Verhaltensregeln am Tisch
Als der Croupier die Kugel warf, wusste Peter: Wichtige Verhaltensregeln am Tisch sind kein Höflichkeitsspiel. Er wartete, bis der Croupier die Gewinnzahl ansagte, bevor er seinen Jetons auf das Tableau legte – ein Verstoß hätte den nächsten Wurf ungültig gemacht. Er berührte seinen Einsatz nicht mehr, sobald die Kugel im Kessel rollte, und steckte Gewinne erst ein, wenn der Croupier sie mit dem Rechen freigab. Ohne diese Regel hätte er den Spielfluss gestört und seinen Gewinn riskiert. Auch platzierte er seine Jetons klar innerhalb der Felder, um Missverständnisse zu vermeiden – denn nach einer Regel aus dem Roulettespiel zählt nur der sichtbare Einsatz.
Mindest- und Höchsteinsätze beachten
Beim Roulette ist die Beachtung der Mindest- und Höchsteinsätze am Tisch zwingend erforderlich, um Ihre Einsätze gültig zu platzieren. Diese Limits variieren je nach Tisch und Wettart; Innenwetten (z.B. Plein) haben meist ein niedrigeres Maximum als Außenwetten (z.B. Rot/Schwarz). Ein Unterschreiten des Mindesteinsatzes führt zur Zurückweisung Ihres Chips, während ein Überschreiten des Höchsteinsatzes die gesamte Wette ungültig macht. Prüfen Sie daher stets das Tischschild, bevor Sie Ihre Jetons setzen.
Umgang mit Jetons und Chips beim Setzen
Beim Setzen legen Sie Ihre Jetons klar und ohne Stapelung auf das gewünschte Zahlenfeld oder die entsprechenden Linien. Farbkodierte Jetons dienen zur eindeutigen Zuordnung an einem vollen Tisch. Das Berühren einmal gesetzter Chips ist vor dem Dealer-Durchzug strikt untersagt. Eine typische Reihenfolge beim Satz ist:
- Platzierung der Jetons auf dem Tisch vor Ablauf der Setzzeit.
- keine Nachschieber oder Positionswechsel nach dem „Rien ne va plus“.
- Warten auf die Auszahlung des Dealers, bevor Sie Gewinne entgegennehmen.
Regeln für Nachsetzer und Tischwechsel
Beim Roulette gelten strikte Regeln für Nachsetzer und Tischwechsel. Ein Nachsetzer darf nur dann platziert werden, wenn die Croupierin noch nicht “Rien ne va plus” angesagt hat. Nach diesem Aufruf sind keine Einsätze mehr gültig. Für einen Tischwechsel muss der Spieler seine aktuellen Jetons zuerst am Tisch gegen Haus-Chips eintauschen oder auszahlen lassen. Anschließend kann er an einem anderen Tisch neu kaufen. Die Reihenfolge ist zwingend:
- Aktuelle Einsätze abwarten oder zurückziehen (falls erlaubt).
- Jetons am aktuellen Tisch eintauschen.
- Auszahlung oder Umtausch abwarten.
- Erst dann an neuem Tisch Chips http://lord-ping.bet kaufen und setzen.
Besondere Hausregeln und Varianten
Viele Casinos modifizieren die Roulette Regeln durch besondere Hausregeln, die Ihre Gewinnchancen direkt beeinflussen. Eine gängige Variante ist die “La Partage”-Regel, bei der Sie bei einer Null die Hälfte Ihres einfachen Chanceneinsatzes zurückerhalten. Die “En Prison”-Regel hingegen sperrt diesen Einsatz für die nächste Runde, statt ihn sofort auszuzahlen. Denken Sie daran: Diese Regeln senken den Hausvorteil spürbar, sind aber nie bei allen Tischen anwendbar. Achten Sie daher vor dem Spiel bewusst auf die ausgeschilderten Regeln, um die für Sie optimale Roulette Variante zu wählen und Ihr Verlustrisiko zu minimieren.
“La Partage” und “En Prison”: Wenn die Zero kommt
Beim Roulette reduziert die Regel La Partage und En Prison bei Zero den Hausvorteil auf einfache Chancen signifikant. Fällt die Zero, verliert der Spieler bei La Partage nur die Hälfte seines Einsatzes; der Rest wird ausgezahlt. Bei En Prison wird der gesamte Einsatz für den nächsten Spin „gefangen“ gesperrt. Gewinnt die gesperrte Chance im folgenden Coup, erhält der Spieler den Einsatz zurück, ohne Gewinn. Gewinnt erneut die Zero, kann die Gefangenschaft bestehen bleiben. Verliert die Chance, ist der Einsatz endgültig verloren. Diese Regeln finden sich fast ausschließlich im europäischen Roulette.
- La Partage: Sofortige Rückzahlung der Hälfte des Einsatzes bei Zero – der Verlust wird auf 50 % begrenzt.
- En Prison: Einsatz wird für einen Coup blockiert; entscheidet der nächste Spin zugunsten des Spielers, erhält er den Einsatz zurück.
- Der Hausvorteil sinkt bei Anwendung auf einfache Chancen von 2,70 % auf etwa 1,35 %.
Französisches Roulette mit seinen spezifischen Ansagen
Im Französischen Roulette erlauben spezifische Ansagen einzigartige Wettkombinationen, die über die Standard-Sätze hinausgehen. Dazu zählen die call bets wie “Voisins du Zéro” (17 Nummern um die Null), “Tiers du Cylindre” (12 gegenüberliegende Nummern) oder “Orphelins” (8 restliche Zahlen). Diese Ansagen werden mündlich vor dem Kugelwurf getätigt und stringent nach Croupier-Vorgaben platziert. Die exakte Kommunikation der Einsätze erfordert präzise Nomenklatur, um Missverständnisse in der rasanten Spielrunde zu vermeiden. Die La Partage-Regel, die bei einfachen Chancen die Hälfte des Einsatzes bei Null zurückgibt, unterscheidet diese Variante zusätzlich von anderen Tischformaten.
Besonderheiten beim Live-Dealer-Roulette online
Im Live-Dealer-Roulette online gelten oft spezifische Besonderheiten, die vom klassischen Tischspiel abweichen. Eine zentrale Regel ist die verkürzte Setzphase, die durch den Echtzeit-Stream bedingt nur wenige Sekunden dauert. Zudem wird der Kugelwurf manuell durch den Dealer ausgeführt, was bei einigen Anbietern zu einer automatischen „Racen“- oder „No More Bets“-Ansage führt. Dazu kommen hauseigene Limits wie Höchsteinsätze pro Runde, die je nach Tisch variieren.
- Die Runde endet strikt mit dem Dealer-Signal, Nachsetzen ist nicht möglich.
- Manche Studios nutzen Touch-Bet-Funktionen auf Tablets, die die Einsätze verzögern können.
- Bei verschiedenen Kameraperspektiven zählt nur der vom Dealer angesagte Gewinnsektor.
- Einige Varianten erlauben das „Teilen“ von Jetons am Tisch nicht, anders als im landbasierten Casino.
Tipps für erste Einsätze und Strategien
Bei ersten Einsätzen im Roulette hilft es, sich strikt an die grundlegenden Roulette Regeln zu halten. Setze anfangs nur kleine Beträge auf einfache Chancen wie Rot/Schwarz, um den Rhythmus zu verstehen. Eine clevere Strategie für Anfänger ist das Martingale-System, bei dem du nach einem Verlust den Einsatz verdoppelst – aber setze dir ein klares Tageslimit, sonst wird es teuer. Vermeide komplizierte Kombiwetten, bis du die Auszahlungsregeln sicher beherrschst. Beobachte zuerst ein paar Runden, ohne zu setzen, und notiere, wie oft Zahlengruppen fallen. So entwickelst du ein Gefühl, ohne dein Budget zu riskieren.
Warum Außenwetten für Anfänger geeignet sind
Außenwetten sind für Anfänger geeignet, da sie auf einfachen Wahrscheinlichkeiten wie Rot/Schwarz oder Gerade/Ungerade basieren. Diese Wetten decken fast die Hälfte des Tisches ab, was die Gewinnchance auf knapp 50% erhöht und den Einstieg risikoärmer macht. Außenwetten bieten Anfängern eine klare Strategie, um erste Einsätze ohne komplexe Berechnungen zu platzieren. Ihre Auszahlung von 1:1 mag gering erscheinen, bewahrt Neulinge jedoch vor schnellen Verlusten. Im Vergleich zu Innenwetten sind sie logisch nachvollziehbar, da man nur auf Farben oder Zahlenbereiche setzt – ideal für das Verständnis der Roulette-Grundregeln.
Wie Sie Ihr Budget pro Runde sinnvoll verwalten
Legen Sie vor jeder Runde ein striktes Limit pro Einsatzrunde fest, das Sie niemals überschreiten. Teilen Sie Ihr Gesamtbudget in gleich große Einheiten auf, sodass Sie selbst bei Verlustserien mehrere Runden bestreiten können. Vermeiden Sie progressive Systeme, die nach Verlusten die Einsätze erhöhen; setzen Sie stattdessen nur einen vorher definierten Prozentsatz Ihres Rundenbudgets pro Spin. Notieren Sie Gewinne und Verluste, um die Disziplin zu wahren.
Ein Rundenbudget wird sinnvoll verwaltet, indem Sie vorab eine fixe Summe pro Runde bestimmen, diese in gleichmäßige Minieinsätze aufteilen und nie nachsetzen, um Verluste auszugleichen.
Mythen über Wettsysteme wie Martingale oder Fibonacci

Viele Spieler verfallen dem gefährlichen Mythos der progressiven Wettsysteme wie Martingale oder Fibonacci. Sie glauben fälschlich, diese Strategien könnten auf Basis der Roulette Regeln langfristig Gewinne garantieren. Die Wahrheit ist jedoch: Kein System ändert die mathematische Wahrscheinlichkeit. Die Martingale verdoppelt nach Verlusten nur das Risiko, bis das Tischlimit oder Ihr Budget erreicht ist. Die Fibonacci-Reihe streckt Verluste lediglich, ohne die Gewinnchance zu erhöhen. Sie bleiben reine Glücksspiele ohne Einfluss auf die Kugel. Funktionieren progressive Systeme beim Roulette? Nein, denn jede Drehung ist unabhängig; vergangene Ergebnisse ändern die 50-50-Chance (bei Zero sogar schlechter) nicht.
